Open-Air Baustellen- besichtigung am Verkehrs- knotenpunkt A30/B70

10. Mai 2021

Anfang Mai fand die erste Baustellenbesichtigung an der BAB Abfahrt Rheine Nord statt.


Gemeinsam hatten die EWG Rheine und die Wirtschaftsvereinigung für den Kreis Steinfurt (WVS e.V.) eingeladen, um sich vor Ort ein Bild zu machen.

Zeitgleich konnten sich alle Akteure ein Bild der aufgestellten Banner mit den Logos der unterstützenden Unternehmen, Kommunen und Behörden/Dienststellen machen.

Der Einladung waren zahlreiche Gäste gefolgt und so konnten Ingo Niehaus (EWG) und Heiner Hoffschroer(WVS) nach kurzer Begrüßung in die Projektvorstellung einsteigen.
Dr. Peter Lüttmann (Bürgermeister in Rheine) begrüßte stellvertretend für alle kommunalen Vertreter*innen die Gäste und lobte das zielorientiere Zusammenwirken von Wirtschaft, Verwaltung und Baubetrieben. Herr Müller von Straßen.NRW und Herr Dr. Vennekötter (TB Rheine) erläuterten dann anhand eines großen Baustellenplans den genauen Ablauf und die geplanten Veränderungen. Immerhin investieren der Bund und die Stadt Rheine hier gemeinsam rund 2,8 Mio. Euro, um den Verkehrsknotenpunkt deutlich zu verbessern. „Durch diese Maßnahmen gelingt es uns, den Knotenpunkt im Schulnotensystem um eine ganze Note zu verbessern“, so Dr. Vennekötter.

Mark Gieseke, vom gleichnamigen Bauunternehmen, ging dann auf die Herausforderungen des beschleunigten Projektes ein und war sehr dankbar, dass die Wirtschaft dieses Vertrauen in sein Unternehmen und sein Team gesetzt hat. „Die Maßnahmen sind pünktlich gestartet, wir sind aktuell genau im Zeitplan und werden die Maßnahme auch höchstwahrscheinlich termingerecht fertigstellen“, so der Gieseke Geschäftsführer abschließend.

 

Es ist schon ein gutes Signal, so WVS Geschäftsführer Heiner Hoffschroer, dass hier gemeinsam dieses anfänglich nicht unumstrittene Projekt nun zum Vorzeigeprojekt umgewandelt werden konnte. Dafür nehmen die regionale Wirtschaft und die beteiligten Kreise und Städte/Gemeinden einen hohen Betrag in die Hand. Regionale Wertschöpfung und regionaler Zusammenhalt, das ist es, was dieses Projekt auszeichnet. Sogar aus der Gemeinde Schapen haben sich Unternehmen beteiligt, weiss der Netzwerker zu berichten. Dank des großen Einsatzes von Rüdiger Schuma war es gemeinsam nicht mehr ganz so schwer, die Wirtschaft zu begeistern. Mahnend fügte Hoffschroer dann hinzu, dass diese privatwirtschaftliche Unterstützung nun aber nicht für jedes Bauprojekt in NRW eingefordert werden dürfte.

 

Details zum Bauprojekt unter: https://www.strassen.nrw.de/de/presse/meldungen/meldung/b70-a30-gemeinsam-schneller-optimierung-des-knotenpunktes-a30-b70-liegt-gut-im-zeitplan.html